Partnerschaft mit der Pfarrei St. Marien in Güstrow, Mecklenburg

Seit 1975 ist die Kirchengemeinde St. Matthäus partnerschaftlich mit der Pfarrgemeinde St. Marien in Güstrow verbunden. Angestoßen wurde die Partnerschaft von Gemeindegliedern, die Verwandte in Mecklenburg hatten, und gerne eine Verbindung in die bayerische Partnerkirche im Norden der damaligen DDR herstellen wollten. Dass gerade die südlichste westdeutsche Landeskirche Bayern eine Partnerschaft mit der nördlichsten ostdeutschen Landeskirche Mecklenburgs pflegte, geht angeblich auf eine persönliche Freundschaft der beiden damaligen Landesbischöfe zurück. Bayern jedenfalls hat Mecklenburg immer unterstützt und in vielen Gemeinden gab es solch nicht ganz nahe liegende Partnerschaften.
 

Die Verbindung zwischen Güstrow und St. Matthäus wurde durch regelmßige Besuche gepflegt. War das zu DDR-Zeiten vor allem eine Einbahnstraße von Süd nach Nord, weil nur die Regensburger sich in den Osten aufmachen konnten, so konnten seit der Wende sich endlich beide Seiten auf den Weg machen und sich besser kennenlernen.

Im jährlichen Wechsel fahren nun die Güstrower nach Regensburg oder die Leute von St. Matthäus in die mecklenburgische Kleinstadt. Zum 60-jährigen Jubiläum der Matthäusgemeinde war eine Delegation der Partnergemeinde zusätzlich "außer der Reihe" wieder an die Donau gereist und beim Fest der Gemeinde dabei. Es geht darum, sich in der ganz unterschiedlichen Situation der Gemeinden besser kennenzulernen und sich auszutauschen darüber, wie Leben in Gemeinde und Kirche in unserer Zeit glaubwürdig gelebt werden kann.

Die Partnerschaft, ursprünglich als Patenschaft der Kirchen im Westen für die Kirchen im Osten initiiert und gelebt, besteht zwischen unseren Kirchgemeinden seit "einigen Jahrzehnten". So schrieb ein langjähriges Mitglied des Kirchgemeinderates St. Marien in einem Brief.

Aus Unterlagen der Kirchgemeinde St. Marien wird deutlich, dass es in den Jahren um 1989 eine Belebung in dieser Beziehung gegeben hat. Briefe gingen hin und her und dann waren auch Besuche hin und her möglich. Menschen aus beiden Gemeinden begegneten sich, konnten den jeweiligen Gästen ihre Gemeinden und Lebensbedingungen zeigen und sich darüber austauschen. Aus der Patenschaft wurde so im Verlauf eine Partnerschaft mit vielen persönlichen Verbindungen.

Jährliche Treffen, in der Regel einmal in Güstrow, das nächste Jahr in Regensburg, sind liebe Gewohnheit geworden (Unter Termine finden Sie ggf. nähere Daten). Gerne denkt man an die gemeinsamen Gottesdienste mit anschließendem Brunch, die Ausflüge und das Arbeiten an biblischen Texten oder gemeinsam interessierenden Themen zurück.

Hier die Homepage unserer Partnergemeinde.

Nachrichten aus St. Matthäus

  • Planung Güstrow-Besuch 2020:
    Von Freitag, 19. Juni 2020 bis Sonntag, 21. Juni 2020 wollten wir unsere Partner-Gemeinde in Güstrow besuchen. Auf Grund der derzeitigen Corona-Lage sind wir zu dem Schluss gekommen, dass wir das Treffen in Güstrow von 2020 auf 2021 verschieben. Dabei sollen Sie wissen, dass uns bei dieser Entscheidung eher der Verstand geleitet hat, als das Herz!
  • Vom 20.-23. September 2019 haben wir unsere Freunde aus Güstrow in Regensburg herzlich willkommen geheißen und sind dankbar für die Partnerschaft durch so viele Jahrzehnte, die auch unseren Horizont als Gemeinde weitet und viele Freundschaften hat wachsen lassen.

  • Auf dem Programm stand u.a. der Austausch über das Thema "30 Jahre Wende" mit persönlichen Schilderungen unserer Gäste.
    Am Sonntag, den 22. September feierten wir einen gemeinsamen Abendmahlsgottesdienst, in dem Pastorin Christine Ziehe-Pfennigsdorf gepredigt hat.
    Weitere Infos von unserem Treffen zum Nachlesen in den Programmpunkten.

Nachrichten aus der Güstrower Gemeinde

  • Mit herzlichen Segenswünschen für 2019 grüßen der "Regensburger-Kreis der Pfarrgemeinde St. Marien" mit Pastor Mitchell Grell die Gemeinde St. Matthäus.
    Am Anfang dieses (noch) jungen Jahres wünsche ich euch Gottes Segen für eure Gemeinde und deren Dienst ..., so schreibt uns Pastor M. Grell in diesem Brief.