MatthÄuskirche
rechtl. Hinweis: Bild von Frank Ruck, Designer, Dipl.-Ing. Innenarchitektur (FH)

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Projekt "Deutschkurs für ausländische Mamis"

Jetzt lernen die Mütter - der Kindergarten St. Matthäus bietet einen "Deutschkurs für ausländische Mamis" an

Seit Februar 2016 bietet unser Kindergarten für seine ausländischen Mamis die Möglichkeit, einmal wöchentlich für 1 1/2 Stunden (nicht in den Ferien), einen Deutschkurs mit einer ausgebildeten Germanistin, Frau Reinhilde Holzapfel, zu besuchen.
Diese unterrichtet nach dem Thannhauser Modell, einem speziell für Asylbewerber entwickelten Deutschkurs.

Die Frauen, mit unterschiedlichsten Herkunftssprachen, machen nicht nur erste Lernerfahrungen in der deutschen Sprache. Sie kommen miteinander ins Gespräch, lernen sich kennen und knüpfen Kontakte.

"Jetzt lernen die Mütter" - diese Überschrift stand am 24.11.2016 über einem Artikel in der Mittelbayerischen Zeitung, der dieses Thema aufgreift.

Weitere Infos zu diesem Thema können Sie unter "KiGaNews/Bilder" finden.



Projekt "Spielzeugfreier Kindergarten"

Bedeutung und Hintergrund des Projektes:

"Das Projekt "Spielzeugfreier Kindergarten" basiert auf der Erkenntnis, dass ausgebildete Lebenskompetenzen, wie z. B. Kommunikations- und Konfliktfähigkeit, Selbstvertrauen, Frustrationstoleranz ... wichtige Schutzfaktoren gegen eine mögliche Suchtgefährdung sind. Diese sollen deshalb im Projekt erkannt, gefördert, weiterentwickelt und gestärkt werden.

Bezogen auf die Fülle der Angebote und die Konsumorientiertheit im Kindergarten und zu Hause geht es also darum, wieder einmal Spiel-Raum zu schaffen. Schließlich erleben Kinder häufig – trotz oder gerade wegen des Überflusses – Langeweile, haben wenig Ausdauer und sind schnell frustriert. Sie brauchen also immer wieder Frei-Raum und ihre Zeit, um sich zu erfahren, selbst zu bestätigen und Selbst-Bewusstsein zu entwickeln. Voraussetzung ist, dass vor allem die Erwachsenen bereit sind, sich auf die neue, ungewohnte "leere" und vor allem unplanbare Situation einzulassen und sich und den Kindern das Vertrauen schenken, mit dieser Situation umgehen zu können."

(Zitat aus dem Heft: "Spielzeugfreier Kindergarten- Ein Projekt zur Suchtprävention für Kinder und mit Kindern" von Elke Schubert und Rainer Strick).

Projektverlauf:

  • über einen Zeitraum von 3 Monaten wird aus dem Kindergarten alles Spielzeug herausgenommen

  • Werkzeuge und Materialien sollen nur auf Anfrage oder Anregung der Kinder gegeben werden

  • die Erzieherinnen bieten keine Anregung zu Spielen oder Themen

  • die Erzieherinnen dokumentieren ihre Beobachtungen

  • es erfolgt ein regelmäßiger Austausch mit dem Landratsamt Regensburg

  • Eltern erhalten vor dem Projektbeginn grundlegende Informationen über Ziele und Durchführung des Projektes (z.B. zeitlicher Rahmen des Projektes)

  • die Eltern werden anhand von Elternbefragungen und Elternabenden in das Projekt mit einbezogen

  • das Projekt wird anhand von Filmaufnahmen und Fotos dokumentiert

Mittendrin

- in der spielzeugfreien Zeit
Abholung Spielsachen

Nach 2-wöchiger Ausräumphase, demokratischen Abstimmungen und vielen Besprechungen sind die Kinder in der spielzeugfreien Zeit voll angekommen. Der Höhepunkt war die Abholung unserer ganzen Spielsachen und deren - dankenswerter Weise - kostenlosen Einlagerung.
Der Firma Papier Liebl, namentlich Herrn Doll, danken wir sehr herzlich für die Einlagerung der Spielsachen während der Zeit des Projekts.

Mit den verbliebenen Polstern, Tüchern, Decken, Stäben und Kartons sind die Kinder voller Freude und mit vielen kreativen Ideen bereits eingetaucht und wir, das Personal und sicher auch die Eltern der Kinder - sind neugierig, wie sich die Wochen weiterentwickeln werden.






Projekt "Waldwoche"

Bedeutung und Hintergrund des Projektes:

Mit der einmal jährlich durchgeführten Waldwoche wollen wir den Kindern ganzheitliche Naturerfahrungen mit allen Sinnen ermöglichen (sehen, riechen, hören, fühlen). Sie lernen nicht nur den Wald kennen, sondern auch einen verantwortungsbewussten Umgang mit den dort lebenden Tieren und Pflanzen.

Wir geben den Kindern die Möglichkeit, sich dort frei zu bewegen, um so ein gesundes Körperbewusstsein zu entwickeln. Durch das Erforschen des Waldes wird ihr Wissensstand erweitert und sie erleben Freiheit und Abenteuer und schulen ihr Sozialverhalten.

Der Aufenthalt in der Natur und der Umgang mit den verschiedenen Materialien und Bodenbeschaffenheiten fördert die Kreativität, sowie die Entwicklung von Sicherheit, Selbstständigkeit und Selbstvertrauen.

Projektverlauf:

  • tägliche Fahrt mit öffentlichem Verkehrsmittel nach Leoprechting

  • von der Bushaltestelle aus ca. 10 Minuten Fußweg zum ausgewählten Waldstück

  • am Sammelplatz werden täglich die Regeln besprochen

  • jedes Kind hat einen Rucksack mit Brotzeit, Getränk und Sitzunterlage dabei

  • die Kinder entscheiden selbst, mit wem und über welchen Zeitraum sie spielen

  • die Vorschulkinder dürfen unter Aufsicht am Sammelplatz schnitzen

  • in kleinen Gruppen, begleitet von einer Erzieherin, durchstreifen die Kinder den Wald in entlegenere Waldstücke

  • der Bereich des Bachs darf ebenfalls erforscht und bespielt werden

  • die Erzieherinnen halten sich beobachtend im Hintergrund und geben, falls nötig, Hilfestellungen

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